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Aktuelles

Hier finden Sie die aktuellsten Themen rund um das FEZ und erfahren mehr über Veranstaltungen, die in unserem Haus stattfinden.

„Always on“- So führen Sie Ihr Team erfolgreich durch den digitalen Wandel!

 

Digitalisierung … ist in aller Munde und das nicht ohne Grund. Denn sie ist eine der größten Herausforderungen, vor denen Unternehmen und deren Führungskräfte stehen. Digitalisierung beschleunigt und intensiviert diverse Arbeitsprozesse und -beziehungen.

 

Wie sich dieser Wandel auf Führung auswirkt und mit welchen Schlüsselqualifikationen Sie als Führungskraft den digitalen Arbeitsalltag erfolgreich gestalten können, dazu erhalten Sie bei dieser Veranstaltung wertvolle Denkanstöße.

 

Beim gemeinsamen Seminar der IHK und der Wirtschaftsförderung Witten erfahren Sie

  • wie sich der Anspruch an Führung in der digitalen Welt verändert.
  • wie Sie als Führungskraft gesund ‚auf Digitalisierung umschalten‘.
  • wie Sie Ihren individuellen Führungsstil für die digitale Arbeitswelt fokussiert ausbauen,
  • wie Sie Zusammenarbeit und Kommunikation mit Ihrem Team zeitgemäß gestalten.
  • wie Führung auf Distanz gelingt,
  • wie Sie Ihre Leadership-Skills in punkto Digitalisierung ganz konkret für sich selbst überprüfen können.

 

Es erwartet Sie ein interaktiver Vortrag von Führungskräftetrainerin Christine Kempkes, geschäftsführende Gesellschafterin der Essener Beratungsfirma 2care, voller aktueller Informationen und hilfreicher Anregungen aus der langjährigen Beratung von Führungskräften in Konzern, Mittelstand und Schule.

 

Termin: Donnerstag, 12.10. 2017, 10 -12  Uhr

 

Veranstaltungsort:

FEZ- Forschungs- und Entwicklungszentrum  Witten

Alfred-Herrhausen-Straße 44

58455 Witten

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei

 

Anmeldung:

Joachim Grüner (Wittener Wirtschaftsförderung) Tel: 02302/ 581-6261, Mail: joachim.gruener@stadt-witten.de

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15.11.2017 Seminar: Wege zu (neuen) Kunden – Die 7 Schritte vom Erst-Kontakt zum Abschluss

 

Eine der wichtigsten Aufgaben für Existenzgründer, aber auch in bestehenden Unternehmen, ist die Gewinnung von Kunden. Der gemeinsame Workshop der Wirtschaftsförderung und des IHK-Wirtschaftsbüros Witten bietet Ihnen einen „roten Faden“ über den Aufbau und die Struktur eines Verkaufsgespräches. Das Training begleitet Sie durch die einzelnen Phasen:

 

  1. Interesse wecken
  2. Beziehungsmanagement
  3. Bedarfsermittlung
  4. Argumentationstechniken
  5. Formulierung des Angebotes
  6. Abschluss-Strategien
  7. Go Out

 

Sie erfahren von Verkaufstrainer und Buchautor Rainer Fornahl, worauf es bei den jeweiligen, einzelnen Phasen ankommt und in jedem einzelnen Schritt „Pluspunkte“ bei Ihren Kunden sammeln.Es erwartet Sie ein Workshop voller Ideen, Tipps und Anregungen mit vielen Beispielen aus über zwanzigjähriger Trainingstätigkeit in den unterschiedlichsten Branchen. Zum Nacharbeiten erhält jeder Teilnehmer eine umfassende Arbeitsunterlage mit den wesentlichen Inhalten des Workshops.

 

Termin: Mittwoch, 15. 11.2017, 17 -19  Uhr

 

Veranstaltungsort:

FEZ- Forschungs- und Entwicklungszentrum  Witten

Alfred-Herrhausen-Straße 44

58455 Witten

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei

 

Anmeldung:

Joachim Grüner (Wittener Wirtschaftsförderung) Tel: 02302/ 581-6261, Mail: joachim.gruener@stadt-witten.de

gruenderwoche

Gründungsberatung im FEZ Witten  am 16.11. 2017

 

Mit einem kostenfreien Beratungsangebot im Forschungs- und Entwicklungszentrum unterstützen die Wirtschaftsförderung der Stadt Witten und das IHK- Wirtschaftsbüro Witten die Gründung von Unternehmen in der Region. Studierende, Wissenschaftler und andere Gründungsinteressierte haben die Gelegenheit, ihre Fragen erfahrenen Gründungsberatern zu stellen und darüber hinaus wertvolle Kontakte zu knüpfen.

 

Das gemeinsame Beratungsangebot der IHK und der Wirtschaftsförderung richtet sich sowohl an Gründungsinteressierte, die in einer frühen Phase der Ideenfindung stecken, als auch an Gründerinnen und Gründer, die bereits einen Businessplan erarbeitet haben und Detailfragen klären möchten. Die Wahl der richtigen Rechtsform gehört genauso zu den durch die Gründungsberatung abgedeckten Themen wie die Frage nach der richtigen Finanzierung für kapitalintensive Gründungen oder Strategien für den Markteintritt. Die gemeinsame Beratung bündelt die Kompetenz der verschiedenen in Witten aktiven Einrichtungen im Bereich der Gründerunterstützung und stellt deshalb ein besonders fundiertes Angebot dar.

 

Für ein erstes Gespräch nehmen sich die Berater pro Vorhaben rund eine Stunde Zeit. Gibt es darüber hinaus Beratungsbedarf, führen die Berater zielgerichtet zu geeigneten Angeboten wie der Betreuung durch einen der 30 IHK-Senior-Experten, einem Geschäftsideen-Check oder zum regionalen Beteiligungsfonds. Die Technologie- und Gründerzentren FEZ und ZBZ in der Alfred-Herrhausen-Straße beherbergen derzeit rund 60 innovative Unternehmen und ermöglichen Gründungsunternehmen die Ansiedlung in unmittelbarer Nachbarschaft der Universität.

 

Termin: Donnerstag, 16.11.2017, 14.00 – 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:

FEZ Witten GmbH

Alfred-Herrhausen-Straße 44

58455 Witten

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Zum  gemeinsamen Beratungstermin kann man sich bei Christian Kolb (IHK-Wirtschaftsbüro Witten), Tel. 02302/ 203 95 23 Email: Kolb@bochum.ihk.de  oder bei Joachim Grüner (Wittener Wirtschaftsförderung) Tel. 02302/581-6261 Email: Joachim.Gruener@stadt-witten.de anmelden.

Wittener Forscher helfen bei nachhaltiger Wasserversorgung in Südindien

Inspektionsreise nach Chennai ergab: Mess-Stationen und Klärwerke haben Starkregen und Jahrhunderthochwasser zum Jahresende 2015 gut überstanden

 

Wasserexperten des Instituts für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) haben jetzt eine Inspektionsreise nach Tiruvannamalai in der Nähe von Chennai in Südindien abgeschlossen. Ihr Ergebnis: Die Mess-Stationen haben die Folgen des katastrophalen Jahrhunderthochwassers im Dezember 2015 gut überstanden, über das in den deutschen Medien kaum berichtet wurde. Obwohl Teile des Messequipments über zwei Monate mit Schmutzwasser überflutet waren und nach der Flut mit angeschwemmten Müll und Gestein bedeckt waren, haben sich die für das Forschungsprojekt ausgewählte Technik und getroffenen Sicherheitsmaßnahmen bewährt. Es kam zu keinen Ausfällen der Messtechnik – trotz der zugespitzten Bedingungen vor Ort.

 

Die Wittener Forscher unter der Leitung von Prof. Dr. Karl-Ulrich Rudolph arbeiten mit deutschen und indischen Partnern im Bundesstaat Tamil Nadu daran, die Wasserversorgung zu verbessern. „Weit mehr als die Hälfte des Wassers verschwindet dort einfach aus den Leitungen – undichte Stellen, Wasserdiebstahl – es gibt viele Gründe dafür. Die zu bekämpfen ist viel wirkungsvoller als neue Talsperren oder Entsalzungsanlagen zu bauen“, erklärt Prof. Rudolph den Hauptaspekt des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projektes „Water losses in urban environment“ (WaLUE). (www.walue-india.de)

 

„Es gibt in den großen Städten Indiens und anderer Schwellenländer schon große Erfolge. Mit dem WaLUE-Projekt möchten wir diese Fortschritte auch in kleinere Städte bringen, also quasi ‚aufs Land‘“, ordnet Prof. Rudolph die Bemühungen ein. „Wie müssen wir die Steuerungssysteme für die Pumpen, den Druck und das ganze Netzmanagement anpassen? Wie können wir den häufigen Totalausfall des Wassernetzes stabilisieren? Welche Geräte und welche Software bewähren sich, wenn es darum geht, Lecks zu orten? Das sind unsere Forschungsfragen und natürlich auch die Sorgen der Menschen dort.“ Denn die Wittener Wasserexperten wollen neben der reinen Technik auch eine robuste finanzielle Basis für die Wasserversorgung einführen und arbeiten dafür eng mit der deutschen Entwicklungsbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zusammen.  Dazu muss man den dauerhaften Betrieb und eine qualifizierte Wartung durch lokale Handwerker und Techniker ermöglichen. „Wir wollen die Lebenssituation der Menschen dauerhaft verbessern. Das geht aber nur, wenn internationale und örtliche Banken die Wasserversorgung finanziell nachhaltig absichern können, und dazu muss man auch Fingerspitzengefühl bei der Preisgestaltung, also den Wassertarifen, entwickeln. Und eines wissen wir alle: Geld wollen wir alle nur für etwas zahlen, das auch sicher funktioniert. Wenn die Wassernetze repariert und organisiert sind und auch in Indien besser funktionieren, ist nicht nur den Menschen geholfen: Es werden auch weniger Chemikalien für die Wasseraufbereitung benötigt und energieeffiziente Pumpen tragen zum Klimaschutz bei. Nach erfolgreicher Testphase in Tiruvannamalai soll das WaLUE Konzept in weiteren ähnlich großen Städten in Indien und anderen Schwellenländern nachgebaut werden.

 

Noch während der Laufzeit des Projektes gelang es, Forschung und Praxis miteinander zu verbinden – etwas, was nicht nur in Deutschland oft die Barriere für eine Verbreitung und Implementierung der geleisteten Forschungsarbeit darstellt und in Ländern wie Indien als eine der größten Herausforderungen gilt: Aus dem Vorhaben WaLUE entstand die IGAWE Allianz. IGAWE (Indian-German Allianz for Water Efficiency) ist eine Plattform von WaLUE-Partnern und anderen in ihrem Gebiet führenden deutschen Unternehmen, die gemeinsam in Indien wassertechnische Produkte und Dienstleistungen vermarkten wollen.

 

Weitere Informationen: IEEM gGmbH – Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke, Tel.: 02302 / 91401-0, mail@uni-wh-ieem.de, www.uni-wh-ieem.de

Zwei Bilder zum Zustand der Wasserversorgung bieten wir unter http://www.uni-wh.de/uploads/media/Walue3.jpeg und http://www.uni-wh.de/uploads/media/Walue1.jpeg an. BU: So sahen die Schächte für die Regelung der Wasserversorgung in Südindien nach dem Hochwasser aus: Ein elektronischer Sensor für die Messung von Wasserdruck und -mengen erfasst trotzdem noch die Daten für die Wasserbilanz des örtlichen Leitungsnetzes. (Foto IEEM)

 

 

 

Über uns:

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.200 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

 

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.